GoldVish Revolution – teure Designsünde
Verfasst von Snobblogger am 9. April 2009Guten Geschmack kann man nicht kaufen. Schlechter Geschmack kostet 370.000,00 Euro. Genau soviel kostet nämlich die neueste Kreation der Schweizer Firma GoldVish, das Modell Revolution. GoldVish hatte einen großen Hit mit dem GoldVish LeMillion, welches seinerzeit als teuerstes Handy der Welt einige Aufmerksamkeit erhielt. Wohlgemerkt als teuerstes, nicht als schönstes Handy…
Unglücklicherweise toppen die Designer von GoldVish dieses nun mit ihrer neuesten Kreation: Das Ultra-Luxus-Handy namens Revolution wurde wie firmenüblich mit einer erklecklichen Anzahl von Diamanten bestückt – wahrscheinlich um das hässliche Gehäuse aus Weißgold zu verbergen. Alle Warnungen ignorierend trägt das Gehäuse der Revolution auch noch eine mechanische Analoguhr aus dem Hause Frederic Jouvenot, welche natürlich ebenfalls mit Diamanten verschandelt wurde. Wahrscheinlich wollte GoldVish mit der Kombination aus Handy und Analoguhr einen innovativen Weg beschreiten, oder zumindest das, was geschmacksneutrale russische Oligarchengattinnen als innovativ und hübsch empfinden.
Wir danken dem Hersteller abschließend dafür, dass er mit der selbstauferlegten Limitierung auf neun Exemplare einer großflächigen Verbreitung dieser Designsünde entgegenwirkt.
Fotos: Mobile Review, eigen
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